PRAXIS
ICH BEGINNE NICHT MIT EINEM WERK.
Manchmal beginnt es mit einem Gegenstand. Einer Beobachtung. Einem Widerstand. Oder einer Frage, die mich nicht loslässt.
ICH PROBIERE ETWAS AUS.
Ich bewege Material, verändere einen Satz, stelle eine Frage oder bringe Menschen in eine Situation.
Was dabei geschieht, kann ich nicht vollständig vorhersehen.
ICH VERÄNDERE MEINE VORSTELLUNG.
Manchmal widerspricht das Material.
Manchmal verändert ein anderer Mensch die Situation.
Manchmal merke ich, dass meine ursprüngliche Frage nicht mehr dieselbe ist.
ICH MUSS NICHT ALLES HERSTELLEN.
Eine Untersuchung kann ausreichen.
Sie kann ruhen, weitergehen oder eine neue Form annehmen.
Manchmal entsteht ein Werk.
Manchmal nicht.